PORTRAITWERK SCHWEIZ. Ein künstlerisches Programm. Ohne Kunstlicht, ausschliesslich mit analoger Kamera und vier Objektiven mit Festbrennweiten, so wird seit 1989 dieses Projekt, unterdessen in einem national bedeutsamen Umfang, kontinuierlich weiter ausgestaltet und erweitert. Gemäss eines Sonderdrucks zum Projekt umfasst das Portraitwerk nun 50 Serien, eingeteilt in 4 grosse Werkgruppen. Vereint im Werk sind Menschendarstellungen aus allen Landesteilen, allen Altersgruppen, Portraits, die verschiedene Berufsgruppe behandeln, zudem Darstellungen, die einen bestimmten Aspekt „belichten“ oder eine besondere Danksagung Land offenbaren. Im Sommer 2018 liegen erstmals Silbergelatineprints vor („Selection 192“), eine erste Edition zum „enzyklopädischen Gesamtvorhaben“ (Roger Fayer, Direktor des Schweizerischen Instituts für Kunstwissenschaft Zürich). Schon mit dieser ersten Edition erschafft sich die Portraitkunst einen ureigenen Bildraum, in den die Phantome der Selfies niemals eindringen können. Zum Mai 2018 erscheint – dreisprachig – eine aktualisierte Broschüre mit weiteren Details über das grossformatige Mappenkonzept. Eine gesonderte Website in englischer Sprache ist aufgeschaltet.

Alle Silbergelatineprints, Handarbeit, Illford Classic, mit Sistanbehandlung (Haltbarkeit). Sie kommen aus dem Labor der langjährigen Printerin von Christian Scholz, Ursula Heidelberger, Laboratorium, Zürich.

 

 

„Die Situation“, Schweiz 2006

„Auf dem Schiff“, Schweiz 2002

„Der Wille“, Schweiz 2007

„Der Blick des Sammlers“, Schweiz 2013

„Widerstand“, Schweiz 2014