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Die Auseinandersetzung, die Scholz sucht und findet, ist programmatisch, aber zum Glück kein Programm... Das alles vermag der Photograph. Denn er malt mit Licht, was die Wirklichkeit hergibt, und formt eine Welterzählung, die mit seinem Bildwerk auch zu unserer wird.

        Martin Heller, 2016

„Sie sind ja ein Meister des ruhigen, zielstrebigen, und doch verblüffenden „Ent-deckens“ von Sichten und Ein-sichten, die da Schicht um Schicht abgelöst werden bis zur Klarsicht.“

Andrea Deplazes, 2016

„Mit der Serie „Schweizer Künstler“, die so bedeutende bildende Künstler wie Franz Gertsch, Hans Josephsohn, Markus Raetz, Pipilotti Rist oder Roman Signer umfasst, hat Scholz eine gewichtige Gruppe von Künstlerporträts geschaffen. Nicht minder bedeutsam ist die Serie „Kunstsammler, die den oftmals eher öffentlichkeitsscheuen Persönlichkeiten ein Gesicht verleiht. Eingebettet sind diese beiden Serien und eine Vielzahl anderer Serien in ein geradezu enzyklopädisches Gesamtvorhaben, das in seinem Anspruch – über die Gattung des fotografischen Portraits ein Bild der Schweiz zu geben – einzigartig ist.“

      Dr. Roger Fayet, SIK Zürich / Lausanne, 2016

„Das Gegenüber muss abgewartet werden, bis es sich erkennen lässt, sich zu erkennen gibt.Erst dann kommt es zum Bild.“

      Dr. Angelika Maass, Zürichsee Zeitung 2015

„Seine Kunst entsteht aus der „Kraft der zwei Menschen, die sich begegnen.“

Jochen Hesse, Graphische Sammlung, ZB Zürich

"Scholz, ein Meisterporträtist, dessen Arbeitsweise mir von keinem anderen Lichtbildner bekannt wäre, nähert sich seinen – soll man sagen: Modellen? – in wochenlangen Prozessen sukzessive an, so als habe er nicht die Fotografie im Auge, sondern nur den Menschen im – Sinn... Mehr geht eigentlich nicht."

     Dr. Dieter Hess, Bayrischer Rundfunk, München, 2014

„Portraitiert zu werden, ist ein persönliches Risiko, denn das Ergebnis zwingt zu einem neuen Bündnis mit sich selbst – ein Akt, der nicht immer reibungslos vonstatten geht, müssen wir doch etliche Kompromisse mit unserer tatsächlichen oder vermeintlichen Imperfektion eingehen... Der Enthusiasmus von Scholz ist ansteckend, so sich die Anspannung sehr bald löst und einer Neugierde Platz macht, wie die Prozedur ihren Fortgang nehmen wird.“

         Dr.  Claudia Steinfels, 2014

„Jeder Mensch bewirkt Zukunft, ob ein Maurer hilft, ein Haus zu bauen,  oder jemand forscht, oder der Bauer Getreide säht. Dieser individuelle Zukunftsaspekt im Portrait festzuhalten – aus dieser Sicht habe ich Portraits noch nie betrachtet.“

Armin Goll, 2014

„Er reist mit dem Auge und dem Objektiv seiner Kamera an.“

Thomas Koerfer, 2007

„Sein Credo ist altmeisterlich.“

          Der Spiegel, 2007